Aktuelles
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Toxisch? Über Männlichkeiten im Rap des 21. Jahrhunderts
In: Brzank, Petra; Schramme, Sabrina; Kunde-Siegel, Stefan (Hrsg.) (2026): Praxishandbuch. Soziale Arbeit und toxische Männlichkeit. Weinheim: Beltz Juventa, S.213-225
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Der Begriff „toxische Männlichkeit“ wird alltäglich verwendet und beschreibt Männlichkeitsnormen, die auf einem Verhalten beruhen, das auf Abgrenzung, Hierarchie und Konkurrenz zielt. Toxisch ist die Wirkung für andere und auch für die so handelnden Männer. Der Band untersucht die Mechanismen der „Toxizität“ von Männlichkeit auf gesellschaftlicher wie individueller Ebene und ermöglicht es, spezifische Maßnahmen der Prävention und geschlechtssensibel angepasste Angebote zu konzipieren. Allerdings trägt der Begriff nicht weiter zur Erklärung bei, sondern beschreibt Phänomene, ein erster Schritt hin zu einer nötigen, tieferen wissenschaftlichen Auseinandersetzung.
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Zur kritischen Reflexion rap-kultureller Mythen in der Postmigrationsgesellschaft (gemeinsam mit Marc Dietrich)
In: Rappe, Michael; Wilke, Thomas (Hrsg.) (2026): HipHop im 21. Jahrhundert: Narrative, Mythen und Brüche. Wiesbaden: Springer VS, S. 85-101.
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Der Beitrag skizziert die Wirkmacht des US-amerikanischen Ursprungsmythos innerhalb aktueller digitaler Aushandlungen zu Rassismus im Deutschrap. Wir zeigen, dass die zumeist in authentifizierender Absicht erfolgende Bezugnahme auf die afroamerikanisch dominierte Rap-Kultur in deutschsprachige Rapvideos, aber auch in politisch-aktivistische Kontexte und journalistische Kommentierungen Eingang findet. Insbesondere im Aktivismus sowie in journalistischen Perspektiven auf rechtspopulistisch lesbaren Rap ist die ahistorische Fortschreibung des Mythos jedoch insofern problematisch, als nicht nur Romantizismen der deutschen Rap-Kultur reproduziert werden, sondern auch soziale Wandlungsprozesse, die Rap umgeben und die Verhandlung von Rassismus beeinflussen, ausgeblendet werden.
Neue Reihe: „Popkultur“ bei Beltz Juventa
Lange als oberflächlich und banal gebrandmarkt, hat sich das breite Feld der Popkultur in Deutschland innerhalb der letzten Jahre als ernstzunehmender Forschungsgegenstand etabliert – und das zu Recht, denn die Popkultur gehört zu den zentralen sozialen Machtfeldern unserer Gegenwartsgesellschaft.
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Wer verstehen will, wie die Menschen »ticken«, wie sie fühlen und was ihr alltägliches Handeln anleitet, der oder die sollte sich mit zeitgenössischer Popkultur beschäftigen. Dem Verstehen von sowohl populären Produkten als auch ihren Rezeptionsweisen durch uns Konsument*innen widmet sich die Reihe »Popkultur«. Dabei soll die gesamte Bandbreite popkultureller Phänomene in den Blick genommen werden, darunter Musik, Filme, Serien, Graphic Novels, Graffiti, Kleidungsstile oder Memes auf Social Media. Als interdisziplinäres Forschungsfeld sind dabei Beiträge aus allen Wissenschaftsdisziplinen willkommen, wobei die analytische Auseinandersetzung aus sowohl theoretischen, methodologischen als auch empirischen Blickwinkeln erfolgen kann.



